Trainingszeiten:
Mittwochs ab 17:00 Uhr
Ansprechpartner und Trainerin:
Ute Kasch
SHS steht im Hundesport für Spürhundsport.
Die Sportart ist eng an die Arbeit von professionellen Spürhunden (z. B. beim Zoll oder der Polizei) angelehnt, jedoch auf den sportlichen Bereich für Privatpersonen und ihre Hunde zugeschnitten.
Im SHS lernt der Hund, einen ganz bestimmten kleinen Gegenstand (z. B. ein Feuerzeug, ein Stück Holz oder eine Wäscheklammer) anhand seines spezifischen Eigengeruchs zu finden und passiv anzuzeigen. "Passiv" bedeutet hier meist, dass der Hund sich vor dem Fund flach hinlegt (Platzablage), ohne den Gegenstand zu berühren oder aufzunehmen.
Die drei Suchdisziplinen
Ein Wettkampf (oft als Dreikampf absolviert) besteht aus drei verschiedenen Szenarien:
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Trümmerfeld: Der Gegenstand liegt versteckt in einem Haufen aus Alltagsgegenständen (z. B. Kisten, Reifen, Paletten).
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Behältnisstrecke: Mehrere Behälter (oft Eimer mit Riechlöchern) stehen in einer Reihe. Der Hund muss den Behälter finden, in dem sein Gegenstand liegt.
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Flächensuche: Der Gegenstand wird auf einer abgesteckten Wiesenfläche versteckt und muss systematisch gesucht werden.
Da es keine körperlichen Höchstleistungen wie Sprünge erfordert, können auch sehr junge, alte oder körperlich leicht eingeschränkte Hunde teilnehmen. Nasenarbeit ist für Hunde geistig extrem anstrengend und befriedigt ihre natürlichen Instinkte.
Die Leistungsklassen
Es gibt drei Stufen (LK 1 bis LK 3). Mit steigender Stufe werden die Anforderungen höher:
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Die Gegenstände werden kleiner.
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Es kommen Verleitungen hinzu (z. B. fremde Gerüche, Spielzeug oder Futter, die den Hund nicht ablenken dürfen).
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Die Suchflächen werden komplexer
Training im Trümmerfeld
Spaßtrainingstag am 17.05.2025